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    <title>Ansichten eines Schüchternen</title>
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    <title>Ansichten eines Schüchternen</title>
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    <title>Huhu....</title>
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    <description>Wollte mich nur mal wieder kurz melden. Es ist schon wieder viel zu lange her, dass ich das letzte Mal hier war. Es gibt eigentlich jede Menge Neuigkeiten, aber viel zu wenig Zeit um sie hier alle wiedergeben zu können. Es hat eben nicht nur gute Seiten, wenn man sich verändert und etwas aktiver wird, man hat auch viel zu wenig Zeit für alle Dinge, die man gerne machen würde und leider auch viel zu wenig Zeit für die Dinge, die man machen müsste. So torkle ich derzeit dahin und versuche meine Pflichten so halbwegs zu erledigen und wende die restliche Zeit derzeit nur für Dinge auf, die mir gerade Lust bereiten. Leider macht mir das derzeit ein ziemlich schlechtes Gewissen, weil das Studium natürlich darunter leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten, wenn ich mein schlechtes Gewissen wegen des Studiums übersehe, geht es mir richtig gut. Vielleicht muss ich mich erst noch einpendeln, um mein Freizeitleben und mein Studienleben unter einen Hut bringen zu können, weil derzeit fällt mir das schon sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, die Therapie wirkt viel besser und viel schneller als ich das jemals erwartet hätte. Nie hätte ich gedacht, dass ich in weniger als einem Jahr so viele Fortschritte machen könnte. Richtig traurig bin ich so gut wie gar nicht mehr, höchstens wenige Abendstunden und das auch wie gesagt nur noch selten. Ich gehe sehr viel öfter weg als früher und habe vor allem im Internet viel mehr gute Bekannte und Freunde kennen gelernt. Die sich zu teilweise ziemlich intensiven Kontakten entwickelt haben. Ein paar davon habe ich sogar schon getroffen und es war gar nicht so schlimm mit mir.&lt;br /&gt;
Überhaupt bin ich in letzter Zeit innerlich sehr viel ruhiger, gelassener und ausgewogener geworden und mache mir wegen anderen Menschen und dem Umgang mit ihnen nicht mehr so viele Gedanken wie früher. Generell habe ich sehr viel an Angst verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Therapie hat mir dabei bestimmt sehr stark geholfen, sicher auch teilweise die Selbsthilfegruppe, aber ich denke doch, dass ich ohne Therapie noch lange nicht so weit wäre wie jetzt. Irgendwie finde ich es komisch, wenn ich an einzelne Therapiestunden denke, nach denen es mir schlechter ging als vorher, aber ich hatte andererseits eigentlich auch nie den Eindruck, dass eine Stunde gänzlich umsonst war. Ich denke, das hat viel damit zu tun, den richtigen Therapeuten zu haben. Mein erster Therapeut hat ziemlich wenig geredet, sodass die meiste Zeit nur Schweigen zwischen uns geherrscht hat und ich den Eindruck hatte, dass ich das Geld bei ihm nur zum Fenster hinauswerfen würde. Zugegebenermaßen war ich nicht oft bei ihm, also nur dreimal, sodass ein Therapieerfolg natürlich unmöglich zu beurteilen gewesen wäre, aber ich hatte trotzdem den Eindruck, dass wir keine gute Symbiose bildeten, sodass ich die Therapie eben bald abgebrochen habe. Zu der Zeit dachte ich noch, dass das allgemein an mir liegen würde, weil man mit mir eben nicht gut reden kann, wenn ich dauernd nur schweige und so habe ich erstmal ein paar Monate Pause gebraucht und den Ansporn einiger lieber Menschen, doch noch mal eine Therapie zu beginnen. Ohne die lieben Menschen aus dem Internet, davon bin ich völlig überzeugt, hätte ich nicht einmal die erste Therapie begonnen und schon überhaupt nicht die Zweite. In die Zeit der zweiten Therapie ist auch der erste Besuch der Selbsthilfegruppe gefallen, in die ich wahrscheinlich noch weniger gegangen wäre, wenn es da nicht einen netten Menschen gegeben hätte, der mir sehr liebevoll und nachhaltig empfohlen hat, dort einmal hinzugehen.&lt;br /&gt;
Jedenfalls war schon die erste Stunde mit meiner zweiten und jetzigen Therapeutin sehr viel anders, als mit meinem ersten Therapeuten. Sie hat mich gleich in der ersten Stunde so gut durchschaut, dass ich ganz perplex war und obwohl ich damals eigentlich auf einen Krankenkassenplatz warten wollte, (den ich bis jetzt noch nicht habe, nach über einem dreiviertel Jahr!!!) bis ich mit der Therapie beginne, konnte ich dann doch nicht anders, als gleich mit ihr zu beginnen. Es hat mich total überrascht und sehr beeindruckt, dass sie so viel von mir wusste und so viel mit mir reden konnte und das obwohl ich ihr nur so wenige Informationen von mir gegeben habe. Nach dem Besuch meines ersten Therapeuten, hätte ich nie gedacht, dass so etwas bei mir möglich ist. Es ist eben wohl doch sehr wichtig, sich seinen Therapeuten genau auszusuchen und nicht gleich den Erstbesten zu nehmen, so wie ich das am Anfang gemacht habe. Aber ich dachte früher immer, dass einer so gut wie der andere wäre. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn der erste Besuch bei meiner zweiten Therapeutin auch nicht so gut gelaufen wäre. Wahrscheinlich hätte ich dann weiter angenommen, dass es eben so normal ist und dass ich mich eben damit abfinden muss und wäre eben trotzdem weiter zu ihr gegangen. Meine Therapeutin ist wirklich extrem nett und ich weiß nicht, wo ich jetzt ohne sie wäre. Es geht mir schon so gut, dass ich manchmal gar keine Lust mehr habe hinzugehen, weil ich das Gefühl habe, dass es mir schon fast zu gut geht um eine Therapie rechtfertigen zu können. Aber andererseits fehlt mir doch noch einiges, damit ich wirklich ein völlig integrierter Mensch bin. Ich denke, das Gröbste ist erstmal geschafft, aber bei den kleinen Details fehlt doch noch einiges. Ich würde schätzen, dass ich mein Ziel dereit etwa zu 75 % erreicht habe. Bis hier her, war es rückblickend eigentlich gar nicht so schwer, wenn ich mir nur die letzten Monate seit dem Therapiebeginn ansehe, aber ich denke es ist wohl so wie überall, dass die letzten 20 bis 25 % die am schwersten zu Erreichenden sind. Der Feinschliff fehlt einfach noch an mir und das ist wohl das, was am meisten Zeit und Geduld erfordert, damit ich irgendwann ganz glücklich und fast perfekt sein kann, sofern das überhaupt möglich ist. Jedenfalls muss ich dafür wohl noch viel üben und sehr aktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens war ich vergangene Woche auch auf meinem ersten Konzert. Ich fand es wunderschön. Die Leute mit denen ich dort war, waren auch sehr nett, so dass es ein sehr schöner Abend war. Leider mussten wir nur schon sehr früh gehen. Ich wäre gerne noch länger geblieben, hatte gerade begonnen mich der Musik hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke allen Lesern sehr, natürlich ganz besonders denen die mich schon länger aushalten, bzw. selbstverständlich noch mehr denen, die sich schon nach neuen Zeilen von mir gesehnt haben. Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich nur noch so wenig Zeit zum Schreiben finde, es fehlt mir teilweise wirklich sehr. Schreiben ist einfach ein guter Ausgleich für mich. Ich habe bis vor ein paar Therapiestunden meiner Therapeutin relativ lange Mails geschrieben, vielleicht sind auch dorthin ein paar meiner Beiträge verschwunden, die ich sonst immer hier veröffentlicht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele liebe glückliche Grüße an alle! :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
shy</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-23T11:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4691623/">
    <title>Ausgezeichnet</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4691623/</link>
    <description>Noch nie hat es mich so sehr in die Welt hinausgezogen wie jetzt. Noch nie war ich kontaktfreudiger als derzeit. Noch nie war ich offener und zugänglicher für neue Leute und Erfahrungen als heute. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass das möglich ist, aber mir geht es besser als ich je zu träumen gewagt hätte. Das alles vielleicht nur aufgrund von ein paar Stunden Therapie. Ich meine, ich bin sicher noch lange nicht geheilt und um wirklich ein normaler, wertvoller und integrierter Mensch zu werden, fehlt mir schon noch einiges, so dass ich noch einen langen Weg vor mir habe, aber ich habe für meine Begriffe auch schon sehr viel geschafft, viel mehr, als ich jemals für möglich gehalten hätte. Ich fühle mich viel, viel wohler als früher und wenn ich traurig bin, ist es nicht mehr ganz so schlimm. Überhaupt bin ich gar nicht mehr so oft traurig, nur noch manchmal. Meine Einsamkeitsgefühle sind nicht mehr so stark ausgeprägt und ich lerne neue Menschen kennen. Ich ziehe mich nicht mehr so sehr zurück wie früher, so dass ich nur daheim bin und die ganze Zeit alleine verbringe, ganz im Gegenteil, in den letzten sieben Tagen, bin ich fünf mal rausgegangen und habe mich mit einigen Menschen getroffen. Zugegebenermaßen zähle bei dieser Statistik auch die Therapiestunde und die Selbsthilfegruppe mit, aber besonders von der letzten Therapiestunde habe ich den Eindruck mitgenommen, dass sie mir sehr geholfen hat und mich offener für die Welt gemacht hat und mich noch ein wenig mehr in die richtige Richtung gestoßen hat. Therapiestunden können zwar sehr grausam sein, doch bringen sie einen dafür auch sehr viel weiter. Aber auch in der Selbsthilfegruppe schaffe ich es ganz langsam immer mehr, mich ein ganz klein wenig zu öffnen, es dauert zwar und ist beschwerlich, weil ich mir mit Gruppen generell noch schwerer tue, als mit einzelnen Personen, aber es wird langsam. Ich lerne sogar den einen oder anderen Menschen von dort näher kennen, etwas was ich ohne Hilfsmittel wie Internet oder zumindest einem gemeinsam durchgemachten Ausbildungsweg vorher überhaupt noch nie so geschafft habe. Es ist ganz interessant, Menschen zur Abwechslung auf dem direkten Weg kennen zulernen.&lt;br /&gt;
Auch mein Selbstwertgefühl wächst langsam ein wenig an. Ich mache meinen Wert zwar noch immer oft sehr von anderen Menschen abhängig, aber ich versuche davon wegzukommen und auf mich selbst zu hören, auch wenn es mir bei vielen Dingen noch äußerst schwer fällt und ich trotzdem noch oft positive Unterstützung und Anerkennung anderer brauche, damit es mir gut geht oder ich getröstet werden kann. Vor allem wegen der Uni habe ich da derzeit Zweifel, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass ich seit Ferienbeginn nichts mehr richtig geschafft habe. Ich hoffe, dass es okay ist, wenn ich die erste Ferienwoche fast ausschließlich zum Ausruhen und Sammeln verwendet habe und nur wenig gelernt habe. Dumm ist nur, dass ich dabei immer ein schlechtes Gewissen habe und nicht weiß, wie ich das abschalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war ich vergangene Woche, aber nicht nur bei meiner Therapeutin und in der Selbsthilfegruppe, sondern war unter anderem auch einmal mit mehreren Bekannten/Unbekannten im Kino, einmal habe ich mich zum Lernen mit jemanden getroffen und einmal habe ich einen neuen Menschen kennen gelernt, mit dem ich mich zum Spazieren gehen verabredet habe. So viele soziale Erlebnisse hatte ich wahrscheinlich noch nie innerhalb von einer Woche. Ich habe in dieser Woche so viel gemacht, dass es mir fast schon wieder zu viel wurde. Irgendwie bin ich ganz froh, dass ich den heutigen Tag für mich reserviert habe und nirgendwo hin gehe. Sonst wäre der Fortschritt vielleicht auch schon etwas zu enorm. ;-)&lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen habe ich mich auch mit einer sehr, sehr netten jungen hübschen Dame im Kino verabredet. Das war überhaupt einer der allerbesten Abende, den ich jemals hatte. Irgendwie hat alles so perfekt zusammengespielt und das obwohl der Abend nicht einmal richtig geplant war. Wir haben uns sogar auf gut Glück irgendeinen Film aus dem Programm ausgesucht, den wir nicht einmal kannten und er hat sich als absolut perfekt herausgestellt. Ich denke, dass ich noch nie gegenüber einer Person, die ich nie zuvor persönlich getroffen habe, offener war oder mehr geredet habe, als mit ihr und das auch noch relativ ungezwungen, wie mir schien. Leider meldet sie sich nur äußerst selten bei mir, aber ich hoffe sehr, dass wir bald wieder etwas gemeinsam unternehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwer zu beurteilen, welchen Anteil meine Therapeutin an den vielen Veränderungen hat, die ich in letzter Zeit durchmache, aber ich denke, dass es wohl schon ein sehr, sehr großer ist. Teilweise könnte es auch generell an verschiedenen Erneuerungen liegen, wie die Uni oder dass ich von einzelnen Menschen, die mir viel bedeutet haben, verlassen wurde. Manchmal ist es vielleicht doch gut verlassen zu werden, da es positive Veränderungen mit sich bringt, auch wenn es mich noch immer sehr schmerzt. Aber vielleicht ist es gerade der Schmerz in Verbindung mit neu aufgezeigten Möglichkeiten, der mich so sehr vorantreibt. Ich bezweifle nicht, dass es auch wieder mal bergab gehen wird, das gehört wohl einfach dazu, aber vielleicht ist ja gerade das wichtig, um neuen Schwung und Motivation zu bekommen und so am Ende wieder weiter hinauf zu kommen. Es ist wohl wahr, dass es einem manchmal so schlecht gehen muss, dass man einfach gar nicht anders kann, als etwas zu verändern. Ich hoffe nur, dass das ganze, trotz der in letzter Zeit sehr rasanten Veränderungen nicht wieder total einfriert und ich wieder völlig in meinen alten Mustern lande. Ich habe immer Angst, dass es mir nur kurzzeitig besser geht und ich auf Dauer dann doch keine wahren Fortschritte erreiche, weil ich einfach wieder die alten Gewohnheiten aufnehme.&lt;br /&gt;
Ich hoffe inständig, dass ich auf dem richtigen Weg bin und wirklich alles, alles gut wird.&lt;br /&gt;
Seit Weihnachten hat sich wirklich unvorstellbar vieles bei mir verändert. Ich bin zwar noch immer der gleiche Mensch, aber trotzdem ist alles ganz anders geworden, viel schöner. Ich kann Vieles um einiges gelassener nehmen. Ich mag mich selbst viel mehr. Ich mache mehr für mich. Gehe wesentlich öfter raus. Führe ein viel angenehmeres Leben.&lt;br /&gt;
Etwa im Herbst würde ich endlich gerne von zu Hause ausziehen, ich hoffe, das schaffe ich auch. Ich könnte mir vorstellen, dass es mir sehr dabei helfen würde mein Selbstbewusstsein zu stärken, da es schon ein anderes, besseres Gefühl ist, wenn man weiß, dass man alleine für sich selbst sorgen kann und auf niemand anderen angewiesen ist. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Wenn ich das wirklich schaffe und auch noch mit dem Studium klarkomme, kann ich richtig stolz auf mich sein. Ein bisschen kann ich wahrscheinlich auch jetzt schon stolz auf mich sein, aber wenn ich das mit der eigenen Wohnung und dem Studium wirklich schaffe, dann ist das schon ein riesengroßer Schritt und es wäre wieder viel,viel mehr, als ich mir jemals in meinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Viel mehr als ich je gedacht hätte, dass ich irgendwann einmal schaffen könnte. Vielleicht ist es ja dann irgendwann ganz normal für mich, hinauszugehen und mich in der Welt zu bewegen.</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-09T14:49:00Z</dc:date>
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    <title>Waaaahh!</title>
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    <description>Ich mag nicht mehr auf der Welt sein. Gar nicht. Nie hat mich irgendjemand wirklich gern. Alle gehen immer nur weg und tun mir weh so sehr sie können, auch wenn es gar nicht ihre Absicht ist. Ich mag ganz weit weg, auf meine ganz eigene kleine Insel, wo sonst nie jemand war, nie jemand ist und nie jemand anderes sein wird. Alle sollen nur noch weggehen. Ich mag nicht mehr verletzt werden und ich mag auch von niemandem mehr abhängig sein, der mich am Ende sowieso im Stich lässt. Ich halte es einfach nicht mehr aus, immer nur wieder aufs Neue verlassen zu werden, vor allem von Leuten, die meinen, dass sie nie weggehen würden. Oder sogar von Leuten, die selbst von sich behaupten, dass sie nur verletzt und verlassen werden. Manchmal habe ich nur noch das Gefühl weniger als gar nichts wert zu sein. Mich würde nie irgendein anderer Mensch wirklich gern haben, nie wirklich, nie auf Dauer. Ich werde wohl immer einsam sein, egal was ich mache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte liebe Thera, mach das diese Gedanken weggehen, ganz weit weggehen. Ich halte das wirklich nicht mehr aus. Sie erdrücken mich so sehr und machen mich so traurig immer und immer wieder. Ich möchte das nicht mehr. Ich möchte mich nicht mehr so alleine und verloren fühlen. Ich mag auch mal jemanden wirklich gern haben dürfen, der mich auch wirklich gern hab und der mich genauso lieb hat, wie ich ihn lieb habe. Ich mag mich nicht immer wieder so einsam fühlen und nicht auf andere Menschen eifersüchtig sein, weil ich das Gefühl habe, dass sie viel mehr haben, als ich. Ich möchte mich zusammenreißen, aber ich schaffe es nicht auf Dauer. Es ist ein ständiges Auf und Ab und die Abs dauernd viel, viel, viel länger als die Aufs. Ich halte das gar nicht mehr aus. Ich fühle mich so unendlich traurig. Ich möchte auch mal, dass mich jemand gern hat. Ich möchte nicht mehr so einsam sein. Ich möchte auch mal leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß gar nicht wie leben geht. Alles ist immer so traurig und tut mir weh und ich weiß nur, wie man sich verstecken kann. Ich mag nur weg, mag mit niemandem mehr etwas zu tun haben. Ich halte es nicht aus, wenn alle immer nur so abweisend sind und alle anderen lieber haben als mich. Ich mag nicht mehr da sein, gar nicht. Am liebsten würde ich irgendwo verschwinden, vielleicht sogar tot sein, das wäre noch besser, als diesem ständigen Leidensdruck ausgesetzt zu sein. Diesem unendlich großem Druck, der einfach nicht weggehen mag, egal was ich mache. Ich kann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal würde ich gern einem Menschen begegnen der mich so mag wie ich bin und dem ich mich öffnen kann und darf und der mich nicht verstößt und mich gegen irgendjemand anderen austauscht, den er eben lieber hat als mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum suche ich mir auch immer wieder neue Menschen, die mich dann ohnehin nur wieder verlassen? Ich mag das nicht mehr, immer werde ich nur verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich ändert sich das bald</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-05T18:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4543259/">
    <title>Therapie</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4543259/</link>
    <description>Irgendwie fühle ich mich heute gar nicht gut. Ich glaube, es liegt an der heutigen Therapiestunde. Ich habe das Gefühl, dass ich einfach nur schlecht bin. Meine Therapeutin verliert glaube ich langsam die Geduld mit mir, weil ich nie was sage. Bevor ich mit der Therapie begonnen habe, wusste ich, dass ich sicher nie von selbst etwas erzählen würde, aber alle haben gemeint, dass der Therapeut damit schon umzugehen wisse und ich habe irgendwie darauf vertraut und jetzt ist es genauso wie ich es befürchtet habe. Wenn ich meiner Therapeutin keine Mails schreiben würde, die sie dann in der Stunde mit mir durchgeht, würde ich ihr so gut wie nichts von mir erzählen. Aber die Mails reichen ihr wohl auch nicht mehr, zumindest nicht so. Anscheinend bin ich ihr gegenüber viel zu abweisend, aber ich weiß nicht, wie ich das ändern kann. Ich kann ihr nicht einfach so alles anvertrauen. Das schaffe ich gar nicht. Ich bin schon froh, wenn ich ihr das schreiben kann, was ich ihr schreibe und fühle mich dann in der Stunde sowieso schon ganz schrecklich, wenn sie dann darüber spricht. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.&lt;br /&gt;
Ich würde mir so sehr wünschen einfach nicht mehr da sein zu müssen, das wäre das allerbeste. Ich schaffe das alles einfach nicht. Die Therapeutin mag mich sicher auch nicht mehr, weil ich so anstrengend bin. Aber mich kann man sowieso nicht mögen, weil ich einfach immer total abweisend bin und gar nicht zulasse, dass man mich mag.&lt;br /&gt;
Trotzdem meint die Therapeutin, dass sie mir helfen kann, wenn auch nur über Jahre hinweg. Derzeit kann ich mir das gar nicht vorstellen. Sie meint sogar, dass ich irgendwann ganz, ganz normal sein könnte und das wir das mit ganz vielen kleinen Schritten einfach so nebenbei schaffen könnten. Es wäre schön, wenn das wirklich so wäre. Es ist ja nicht so, als ob ich es besonders eilig hätte, aber ich weiß nicht, ob ich den langen Weg so schaffe, vor allem weiß ich gar nicht, was da auf mich zukommt und ich habe so große Angst vor allem.</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-17T22:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4388687/">
    <title>Neuigkeiten</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4388687/</link>
    <description>Inzwischen habe ich schon wieder so lange nichts mehr Neues hier geschrieben. Dabei ist es gar nicht so wie sonst, dass sich gar nichts Neues bei mir tut, eher im Gegenteil es tut sich schon fast zu viel, so dass ich nur noch selten die Zeit finde um an etwas anderes zu denken...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Ersten und was mich wohl derzeit am meisten tangiert ist, dass ich seit erstem Oktober studiere, was ich sehr, sehr anstrengend finde. Ich weiß noch gar nicht wie ich das Studium schaffen soll. Es ist einfach so viel, das man wissen muss und die meisten Dinge sind schon am Anfang nicht so trivial für mich, wie sie von den Vortragenden hingestellt werden. Es sind zwar bisher nur Grundlagen, aber Grundlagen auf hohem Niveau. Obwohl fast kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht zumindest versuche ein klein wenig zu lernen, komme ich trotzdem überhaupt nicht mit. Aber irgendwie dürfte das wohl auch mehr oder weniger normal seinleider macht es mir trotzdem große Sorgen und ich habe Angst, dass ich es nicht schaffe. Irgendwie werde ich aber inzwischen eh schon ein wenig lockerer und gönne mir ab und zu einen freien Tag, an dem ich mal nichts lerne, wenn auch unter Gewissensbissen. Trotzdem denke ich, dass die Uni generell auch manchmal ganz schön sein kann, zumindest wenn man nicht gerade unter existenziellen Ängsten zu leiden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Uni gehe ich auch noch zusätzlich einen Tag am Wochenende arbeiten, was auch sehr anstrengend ist, aber irgendwie ist es auch eine Art Abwechslung, die ich auch irgendwie gar nicht so schlecht finde. Ich hoffe nur, dass mir das auf Dauer nicht doch zu anstrengend wirdvor allem verliere ich immer einen Tag, an dem ich weder richtig lernen, noch mich richtig ausruhen kann, aber zumindest verdiene ich ein wenig Geld nebenbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sozialphobie gehe ich auch noch immer. Ich freue mich sogar immer ein wenig darauf, auch wenn ich gar nicht weiß was ich dort erzählen soll und meistens sage ich dort auch nicht viel, aber zumindest bin ich dort. Die Leute sind dort auch alle sehr nett und langsam vertraue ich ihnen auch ein bisschen etwas von mir an, aber eher weniger persönliches. Allerdings ist es mir am liebsten, wenn ich mit jemandem aus der Gruppe alleine reden kann und sonst niemand dabei ist. Ich weiß auch nicht warum, aber selbst wenn ich mit jemand anderem über genau das gleiche reden würde, wenn ich mit ihm alleine bin, kann ich fast gar nichts sagen, sobald derjenige dazu kommt, wenn ich mit jemand anderem über das gleiche spreche und dann schweige ich fast nur noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zur Selbsthilfegruppe habe ich auch noch eine Therapie angefangen. Die Therapeutin ist sehr nett und sie versteht mich ziemlich gut. Meistens läuft es so ab, dass sie mir Fragen stellt und ich dann mit ja oder nein darauf antworte und sie schließt meistens genau das richtige daraus, so dass ich mich sehr gut von ihr verstanden fühle. Ich hoffe sehr, dass sie mir wirklich helfen kann, auch wenn ich mir das nicht so wirklich vorstellen kann. So richtig öffnen kann ich mich ihr eben auch noch nicht, darum schreibe ich ihr seit kurzem meistens vorher was mich bewegt und in der Stunde sagt sie dann etwas dazu. Ich weiß nur nicht ob mir das wirklich hilft. Mir ist schon bewusst, dass es sicher länger dauert, bis eine Therapie wirklich anschlagen kann, aber bis jetzt sind mir leider noch gar keine richtigen Veränderungen aufgefallen und ich kann mir auch gar nicht wirklich vorstellen, dass ich mich mal wirklich positiv verändern könnte. Es bleibt wohl abzuwarten, wie sich das alles entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren meine Neuigkeiten eigentlich auch schon wieder. Der Rest ist im Großen und Ganzen wohl beim Alten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit hat mich aber auch noch etwas ganz anderes beschäftigt und zwar ein ganz einfacher Persönlichkeitstest, mit dem man angeblich feststellen kann, ob man mehr mit der rechten oder mit der linken Gehirnhälfte denkt. Dazu muss man sich einfach nur das folgende Bild ansehen und dabei auf die Drehrichtung der Tänzerin achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;left brained (logic), right brained (creative)&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;left brained (logic), right brained (creative)&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/shy/images/78575_leftrightbraintest.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich das Bild im Uhrzeigersinn dreht, denkt man angeblich mit der rechten Seite seines Gehirns und ist somit eher kreativ und wenn sich das Bild gegen den Uhrzeigersinn dreht, dominiert die linke Gehirnhälfte und man ist eher ein logisch denkender Mensch.&lt;br /&gt;
Da sich das Bild für mich im Uhrzeigersinn dreht, bin ich wohl eher kreativ. Jetzt frage ich mich, ob das eine gute Voraussetzung für ein technisches Studium ist, schließlich ist logisches Denken da sicher kein Nachteil, obwohl vielleicht auch generell ein bisschen Kreativität nicht schaden kann, zumindest bei manchen Problemstellungen. Könnte ich mir zumindest vorstellen.</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-27T21:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4208639/">
    <title>Artikel über schüchterne</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4208639/</link>
    <description>Zufällig habe ich diesen Artikel auf &lt;a href=&quot;http://www.waz.de/waz/waz.ratgeber_gesundheit.sprechstunde_89032.php&quot;&gt;http://www.waz.de/waz/waz.ratgeber_gesundheit.sprechstunde_89032.php&lt;/a&gt; gefunden. Selten habe ich mich besser beschrieben gefühlt, was meine Schüchternheit angeht. Mehr fällt mir dazu gerade gar nicht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;Schüchterne stehen sich häufig selbst im Weg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüchternheit galt in früheren Zeiten als Tugend, die vor allem jungen Mädchen gut zu Gesicht stand. Heute ist holdes Erröten jedoch weniger gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele schüchterne Menschen fühlen sich daher gar nicht wohl in ihrer Haut und leiden oft ein Leben lang darunter, dass sie nicht so locker und selbstsicher auftreten können wie andere. Sie haben das bedrückende Gefühl, sich selbst im Weg zu stehen und nicht den rechten Zugang zu ihrer Umwelt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Kindheit bekommt es ein Junge oder Mädchen zu spüren, dass die Schüchternheit Probleme mit sich bringt. Schon bei den Elternwünschen geht es an: sie möchten ein fröhliches, lebhaftes und kontaktfreudiges Kind. Scheue, stille Kinder werden immer wieder ermuntert, doch mehr aus sich heraus zu gehen, unternehmungslustiger zu sein und es den anderen zu &quot;zeigen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen vermuten, dass die Persönlichkeitsentwicklung zu einem gehemmten Menschen hier ihren Anfang nimmt. Schüchterne Kinder, die man ständig auf ihr angebliches Fehlverhalten hinweist, verlieren bald den Mut, sich überhaupt noch mit einer kritischen Situation auseinander zu setzen. Das bringt ihnen in der Schule und später Nachteile. Auch freundschaftliche Beziehungen können sie nur schwer herstellen und pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Schüchterne aber genau weiß was man von ihm erwartet, er so aber nicht handeln kann, sind Hemmungen und Unzufriedenheit die Folge. Viele schüchterne Menschen beschäftigen sich daher am liebsten mit sich selbst und lassen niemand zu ihrer Persönlichkeit vordringen. Zu Unrecht gelten sie als unfreundlich oder langweilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig grübeln Schüchterne auch über ihre eigenen Verhaltensweisen und sind so unglücklich über sich selbst, dass sie viel dafür geben würden, endlich ein &quot;anderer&quot; Mensch zu sein. Nach außen hin wirken sie zwar still, sprechen nur leise und vermeiden es, anderen in die Augen zu sehen. In ihrem Inneren brodelt jedoch ein Wirrwarr von Gefühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Schüchterne den Zwang spürt, nun etwas ganz Bestimmtes tun oder sagen zu müssen und den Eindruck hat, alle Augen seien nur auf ihn gerichtet, quält ihn bereits die Frage, was die anderen wohl von ihm denken könnten. Kein Wunder, dass er sich überfordert fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper und Psyche zeigen entsprechende Reaktionen: dem Schüchternen klopft zu seinem Entsetzen das Herz bis zum Hals, sein Pulsschlag wird schneller, das Blut steigt ihm zu Kopf, er errötet und fühlt ein unangenehmes Kribbeln im Magen. Nicht selten erleidet er Schweißausbrüche und möchte im Boden versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An guten Ratschlägen mangelt es nicht. Doch nur wenige Betroffene können damit etwas anfangen. Ihnen wäre besser geholfen, wenn sie ihre Persönlichkeit akzeptieren würden, was schon im Elternhaus beginnen sollte. Bestimmte soziale Fertigkeiten - wie das freie Sprechen vor fremden Menschen - lassen sich auch in Seminaren trainieren. Verhaltenstherapie allein aber vermag kaum Selbstbewusstsein zu entwickeln. Vielleicht würde sich mancher leichter fühlen, wüsste er nur, dass er mit seinem Kummer zwar allein, aber keineswegs einsam ist. Die Schüchternheit ist gerade in der erfolgs- und leistungsbetonten Zeit besonders weit verbreitet und gilt daher heute als großes soziales Problem.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.waz.de&quot;&gt;http://www.waz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-29T09:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4203183/">
    <title>Lieblingskollegin</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4203183/</link>
    <description>Ich habe das Gefühl immer ganz allein und einsam sein zu müssen und dass man mich gar nicht gern haben kann. Am liebsten wäre ich gar nicht auf der Welt, weil ich alles als so hoffnungslos empfinde und nicht weiß, wie ich das Gefühl wegbekommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit letztem Monat gehe ich, wenn es sich von den Arbeitszeiten her ausgeht, regelmäßig in eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sozialphobie. Eigentlich sind die Leute dort sehr nett, leider fühle ich mich dort trotzdem irgendwie gar nicht besonders gut aufgehoben ständig habe ich das Gefühl etwas sagen zu müssen, weil die anderen viel mehr reden als ich, auch die neueren. Meistens weiß ich einfach gar nicht was ich sagen soll oder traue mich einfach nicht was zu sagen, so wie im richtigen Leben auch. Dann habe ich wieder das Gefühl, dass ich sowieso ganz überflüssig bin und es besser wäre, wenn ich nicht da wäre. Genau die gleichen Gefühle habe ich auch, wenn ich mit anderen Menschen unterwegs bin. Es gibt nur ein paar Menschen, die ich schon länger kenne, bei denen ich mich nicht immer gleich sofort so fühle, zumindest so lange nicht bis andere Menschen dazukommen, die ich nicht so gut kenne, dann bin ich wieder ganz schweigsam und unnötig, weil die anderen eh mit sich beschäftigt sind..&lt;br /&gt;
Ich höre schon gerne zu, auch in der Selbsthilfegruppe, aber es ist eben auch nicht anders, als wenn ich in anderen Menschengruppen bin, dass ich einfach darin verschwinde und es egal ist, ob ich da bin oder nicht. Ich mag es auch gar nicht etwas vor mehreren Menschen zu erzählenwenn ich dann doch was erzähle, lasse ich meistens auch die unangenehmen Teile aus, dann klingt es auch nicht so, als wenn es mir besonders schlecht mit der Situation fühlen würde. Ich denke, das kann ich ganz gut, vor anderen meinen wahren Gefühlszustand verschleiern, zumindest meistens. Wenn mich etwas ganz akutes, für mich ganz schlimmes bedrückt und ich noch ruhiger, zurückgezogener und nachdenklicher werde als sonst, kann ich das vor den meisten Menschen nicht mehr verheimlichen, oft sogar nicht einmal vor Menschen, die mich eigentlich überhaupt nicht kennen, was ich irgendwie immer wieder sehr überraschend findeich muss wohl ziemlich schlimm aussehen, wenn mich etwas sehr bedrückt.&lt;br /&gt;
Jedenfalls ist es mir am liebsten, wenn ich mit nur einem Menschen zusammen bin, mit dem ich mich gut verstehe, dann kann ich auch ein bisschen erzählen, also nicht unbedingt etwas persönliches über mich, aber immerhin ein bisschen etwas Oberflächlicheseigentlich nicht mehr als Smalltalk, aber für mich ist das eigentlich schon sehr viel. Aber dafür brauche ich eben die richtigen Menschen und mit denen muss ich eben allein sein, sonst bin ich wieder ganz schweigsam. Wenn es geht verabschiede ich mich meistens lautlos, sobald jemand dazukommt, mit dem der andere mehr reden kann als mit mir, was sowieso fast immer der Fall ist.&lt;br /&gt;
Genauso ist es auch bei der Arbeit. Ich habe eine total liebe Arbeitskollegin, meine allerliebste Lieblingskollegin, mit der ich mich unheimlich gut verstehe. Mit ihr kann ich nicht nur Smalltalk führen, ich kann auch mit ihr scherzen und sie versteht sogar meinen komischen Humor und ich ihren. So schnell habe ich mich, glaube ich, noch nie von einem anderen Menschen so gut verstanden gefühlt. Ich denke, sie ist auch der erste Mensch, dem ich gesagt habe, dass er mir fehlt, wenn er nicht da ist. Ich freue mich immer sehr, wenn ich mit ihr zusammenarbeiten darf. Wir lachen oft miteinander und sie ist so ein lieber Mensch. Eigentlich mag sie fast jeder Mensch und die meisten verstehen sich sehr gut mit ihr. Ich mag sie auch sehr, wahrscheinlich habe ich noch nie mit jemandem mehr geredet als mit ihr. Höchstwahrscheinlich verstehen ich mich so gut mit ihr, weil sie ein sehr einfühlsamer Mensch ist und irgendwie weiß, wie sie auf Menschen wie mich eingehen muss. Sie weiß es eigentlich bei den meisten Menschen, man kann sie einfach nur gern haben.&lt;br /&gt;
Darum ist es auch schlecht, dass ich mich wahrscheinlich ein bisschen in sie verliebt habe, aber zum Glück wirklich nur ein bisschen, hoffe ich zumindest, sonst werde ich bald wieder ganz traurig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann nicht gut sein, wenn ich mich wirklich in sie verliebt habe. Sie hat einmal erzählt, dass sie zwar Solo ist, aber wenn sie wollte eh mehrere haben könnte und ein anderes Mal hat sie erzählt, dass die meisten ihrer Freund ziemlich schlimme Probleme haben. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass ich ihr fehlen würde. Außerdem wüsste ich sowieso nicht, wie ich ihr näher kommen sollte und verlieben kann man sich eh auch gar nicht in mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle vermisse ich sie wenn ich nicht in ihrer Nähe binaber bestimmt, hat sie lieber andere Menschen um sich, außerdem hat sie sowieso genug Freunde und da bin ich sowieso überflüssig. Ich kann mir das sowieso nicht vorstellen, dass es irgendeinen Menschen geben könnte, der mich lieber haben könnte als alles andere auf der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß eh, dass ich selbst schuld an allem bin, weil ich mich immer von allen so zurückziehe und meistens nur schweige, so dass fast niemand etwas mit mir anfangen kann.&lt;br /&gt;
Wenn ich besser auf andere Menschen zugehen könnte und mich nicht ständig vor ihnen verstecken würde, wäre es sicher viel leichter für mich. Vielleicht würde ich mich dann auch nicht mehr ständig so ganz allein und einsam fühlen, selbst wenn ich unter Leuten bin.</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-27T17:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4086455/">
    <title>Mal sowas...</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4086455/</link>
    <description>gefunden bei &lt;a href=&quot;http://kiumara.twoday.net/&quot;&gt;Kiumara&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width:300px; background-color:#CCCCCC; border-width:2px; border-color:#000000; border-style:solid; padding:8px;&quot;&gt;&lt;table border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;7&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;div style=&quot;width:18px; height:18px; background-color:#0033FF; border-width:1px; border-color:#000000; border-style:solid;&quot;&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;div style=&quot;width:18px; height:18px; background-color:#0066FF; border-width:1px; border-color:#000000; border-style:solid;&quot;&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;div style=&quot;width:18px; height:18px; background-color:#0099FF; border-width:1px; border-color:#000000; border-style:solid;&quot;&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;div style=&quot;width:18px; height:18px; background-color:#00CCFF; border-width:1px; border-color:#000000; border-style:solid;&quot;&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family:verdana,arial; font-size:20px; font-weight:bold; color:#0066FF;&quot;&gt;BLUE&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot; style=&quot;font-family:verdana,arial; font-size:10px;color:#000000;&quot;&gt;You give your love and friendship unconditionally. You enjoy long, thoughtful conversations rich in philosophy and spirituality. You are very loyal and intuitive.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;A HREF=&quot;http://www.quizmeme.com/color/&quot; target=&quot;_blank&quot; style=&quot;font-family:verdana,arial; font-size:9px; text-decoration:none; color:#0066FF;&quot;&gt;&lt;B&gt;Find out your color at QuizMeme.com!&lt;/B&gt;&lt;/A&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-19T10:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4071992/">
    <title>Mein kleiner Pocket Emo</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4071992/</link>
    <description>Leider weiß ich noch nicht, wie man ihn aufheitern kann, aber irgendwie passt er wohl so sowieso viel besser zu mir. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;object  codebase=&quot;http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,22,0&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;420&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.mindistortion.net/pocketemo/pocketemo.swf?dataStr=5-2-2-2-0-0-0-1-0&amp;emoName=noir&quot;&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot; &gt;&lt;param name=&quot;quality&quot; value=&quot;high&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.mindistortion.net/pocketemo/pocketemo.swf?dataStr=5-2-2-2-0-0-0-1-0&amp;emoName=noir&quot; wmode=&quot;transparent&quot; quality=high pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;420&quot;&gt;&lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;&lt;div style=&quot;width: 150px; position: relative; top: -405px; left: 145px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mindistortion.net&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.mindistortion.net/pocketemo/blank.gif&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;15&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-07-15T09:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4062236/">
    <title>blabla</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4062236/</link>
    <description>Ich fühle mich allein und einsam. Nie werde ich wirklich und dauerhaftes Glück verspüren. Immer werde ich mich einsam und allein fühlen. Nie wird irgendetwas gut sein.&lt;br /&gt;
Ich mag am liebsten nur noch weg. Einfach weg sein, das wäre sicher das beste für mich.&lt;br /&gt;
Ich würde so gerne nur einmal das erleben, was für andere ganz normal ist. Ich würde so gerne nur einmal wahre Liebe in Geborgenheit verspüren dürfen, anstatt mich von der Sehnsucht danach zerfressen lassen zu müssen. Ich ertrage es einfach nicht, zu wissen, dass ich immer ganz allein sein werde. Das Einzige, das wahrscheinlich noch schlimmer ist, als diese Sehnsüchte, sind enttäuschte Hoffnungen. Ich weiß gar nicht, wie ich mir noch irgendwelche Hoffnungen machen kann, wo bis jetzt auch alle meine Hoffnungen völlig umsonst waren und nur zu noch größerer Traurigkeit geführt haben, so dass auf fünf Minuten Glück, mindestens eine Stunde tiefste Niedergeschlagenheit kommt.&lt;br /&gt;
Mich kann man sowieso gar nicht gern haben. Ist wohl auch besser so. Hoffentlich bin ich bald nicht mehr da. Vielleicht geht ja zumindest die Hoffnung bald in Erfüllung. Ich bin sowieso so wertlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde nie normal sein. Nie wird irgendetwas gut sein.&lt;br /&gt;
Das einzig Gute an mir ist, dass man an mir nicht mehr viel mehr kaputt machen kann, egal wie man mich behandelt. Ich habe auch bestimmt gar nichts Anderes verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am liebsten wäre ich ganz allein, auf einer ganz einsamen Insel, nicht dass ich da jetzt nicht schon irgendwie wäre, aber es fehlt irgendwie das richtige Ambiente, zumindest das wäre schöner. Aber ich denke, es wäre vielleicht auch einfacher zu ertragen nur mit sich ganz allein immer einsam zu sein, als unter vielen und zu wissen, dass einen niemand mag. Aber wahrscheinlich ist das auch nur so eine übertriebene Vorstellung und in Wirklichkeit ist es ganz allein, ganz weit weg von allen anderen noch schlimmer, zumindest auf Dauer oder auch nichtwer weiß Eigentlich ist es eh egal wo ich bin, ich bin sowieso immer ganz allein dort.</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-12T02:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/4019667/">
    <title>Einsamkeit</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/4019667/</link>
    <description>Ich habe so ein tiefes Verlangen nach Zweisamkeit in mir, ich kann gar nicht verstehen, woher das kommt. Also ich meine, ich kann es mir denken, aber es sollte trotzdem nicht da sein. Ich wünschte, ich könnte solche Gefühle gar nicht haben. Ich wünschte, ich könnte einfach mit dem zufrieden sein, was ich habe. Es tut einfach nur weh, solche Gefühle und Gedanken zu haben, wenn man weiß, dass alles so unerreichbar und weit weg ist.&lt;br /&gt;
Am schlimmsten ist es wohl, wenn man jemanden kennenlernt und man das Gefühl hat, dass man sich gegenseitig mag und versteht, wenn auch nur per Internet und man sich wirklich oft und gerne schreibt, man sich schon irgendwie Hoffnungen auf etwas Schönes macht und dann erst recht nur total enttäuscht wird. Danach kann ich mich dann nur immer wieder fragen, wie ich nur so dumm sein konnte zu glauben, dass mich irgendjemand wirklich, wirklich mögen könnte. Ich sollte das doch schon so viel besser wissen, weil es ja doch immer nur das gleiche ist, aber ich bin immer wieder so dumm. Ich will es wohl wahrscheinlich auch glauben, besonders nachdem ich meinem Gegenüber schon unzählige Male gesagt habe, dass man mich gar nicht mögen kann, weil ich eben in Wirklichkeit gar nicht toll oder sonst irgendwas bin und er mir trotzdem versichert, dass das gar nicht stimmen könne und dass ich mir das nur einrede. Aber wenn es nicht so wäre, würde nicht jeder weggehen und das noch bevor er mich erst so richtig kennen gelernt hat. Alles tut einfach nur noch weh, nachdem wieder jemand weg gegangen ist. Abhängig von Intensität und Dauer der Bekanntschaft, ist der anschließende der Grad und die Länge der von mir unvermeidbaren Traurigkeit. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn immer alle weggehen, die sagen, dass sie mich mögen. Ich lerne doch eh nur so schwer Menschen kennen, die überhaupt so halbwegs mit mir reden können. Vielleicht bin ich eh nur auf der Welt, um nach kurzen Hochphasen lange traurig zu seinoder ich sollte gar nicht auf der Welt sein. Mich würde eh niemand vermissen. Das denke ich mir jeden Tag vor dem Einschlafen.&lt;br /&gt;
Manchmal frage ich mich, wie das wohl ist, wenn man einen Menschen hat, der einen wirklich aufrichtig lieb hatbei einem Menschen, bei dem man nicht jeden Tag Angst haben muss, dass er einfach weggeht. Bestimmt wäre es schön, so einen Menschen zu haben, mit dem man alles teilen könnte, der einen einfach so versteht, nicht immer gleich böse wird und ganz viel Geduld mit einem hat. Am besten jemand, von dem man bedingungslos geliebt wird. Naja, das ist sicher illusorisch, dabei hätte ich so gerne erfahren, wie es wohl wäre, einen Menschen zu haben, der sich über jede Minute freut, in der man in seiner Nähe ist, genauso, wie man sich selbst darüber freut in der Nähe des anderen sein zu dürfen und der einen auch ganz genauso vermisst, wenn man bei ihm sein kann.&lt;br /&gt;
Wie ist das überhaupt möglich, dass ich mich in andere verlieben kann und sich gar niemand in mich? Das ist so unfair, das dürfte eigentlich gar nicht sein, wenn dann sollte ich mich auch gar nicht verlieben können dürfen, dann wäre alles viel besser, genauso sollten diese ganzen Sehnsüchte gar nicht da sein dürfen. Man sollte solche Gefühle einfach abschalten können. Inzwischen hasse ich schon alle Filme, Zeitschriften, Bücher, Werbungen, Texte etc. die vom Thema Liebe und alles was damit zu tun hat handeln, schon so sehr. Es macht mich einfach nur noch alles so traurigeinfach alles, ganz besonders, wenn mich etwas davon an einen Menschen erinnert, der nicht mehr da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmt bin ich aber auch selbst schuld an dem Ganzen. Ich bin wohl allen gegenüber immer total abweisend, so dass es für andere auch gar nicht möglich ist, mich gern haben zu können. Auch wenn ich es gar nicht absichtlich mache, aber ich weiß gar nicht, wie es anders sein könnte. Da ich sowieso schon bei jedem automatisch annehme, dass er mich nicht mag, bin ich prinzipiell schon verschlossen und wenn ich mit ihm rede und auch noch persönlichere Fragen kommen, kann ich nur das Nötigste sagen. Noch dazu bin ich sowieso langweilig und weiß sowieso gar nicht, was ich sagen soll, folglich vermisst mich auch gar niemand wenn ich dann nicht da bin, weil ich ja sowieso nichts sage. Wahrscheinlich ist es wohl so eine Art Selbstschutz, der völlig falsch aufgebaut und so gar nicht richtig funktionieren kann und alles nur noch schlimmer macht. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich diesen Selbstschutz ausschalten kann, besonders nachdem ich wohl schon vor langer Zeit mit dessen Aufbau begonnen habe, so dass ich jetzt gar nicht weiß, wie es ohne ihn geht und mich auch gar nicht traue ihn einfach so, ersatzlos aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal stelle ich mir vor, dass die Seelen, nachdem man gestorben ist, dorthin hinkommen, wo Seelen eben hinkommen und alles wunderschön ist und jede Seele mit anderen Seelen zusammen ist und sie dort gemeinsam schöne Sachen machen. Nur mein kleines Seelchen ist immer ganz allein und niemand mag es. Und es traut sich auch gar nicht zu den anderen, weil es ja eh niemand gern hat und sowieso nur jedem im Weg ist. So sitzt mein kleines Seelchen für immer ganz allein unter einem Baum, in der Hoffnung, dass die Ewigkeit bald aufhört und wenn andere Seelchen zum Baum kommen, geht es ganz weit weg und sucht sich einen neuen Baum, um niemandem im Weg zu sein. Also eigentlich, dass es ganz genau so ist, wie es jetzt auch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit ich hier nicht ausnahmslos nur über meine Einsamkeit schreibe, sondern auch mal etwas positiveres, möchte ich auch noch kurz von meiner derzeitigen Arbeit berichten. Also ich arbeite inzwischen schon einen Monat und ich finde es meistens ganz okay, sogar fast unterhaltsam. Vor allem finde ich es irgendwie interessant mit Leuten zu tun zu haben, das bringt irgendwie Abwechslung und kann ganz lustig sein. Ich hätte gar nicht gedacht, dass mir das so großen Spaß machen kann, zumindest manchmal. Manchmal ist es auch nicht so schön, aber das hat auch viel mit den jeweiligen Kollegen zu tun, mit denen ich zusammenarbeite. Bei vielen habe ich wohl auch das Problem, dass ich viel zu wenig rede, aber najaim Großen und Ganzen war es bis jetzt aber okay, fast sogar schön und die Arbeit ist nicht unbedingt aufwendig. Dafür wird sie aber auch schlecht bezahlt und man hat lange Arbeitszeiten. Naja, mal sehen, wie es dann mit dem Studium aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einiger Zeit wurde ich an das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse erinnert. Dabei habe ich an eine Prinzessin gedacht, die ich einmal kannte, sie war so unheimlich zart und einfühlsam, sie hätte bestimmt nicht einmal auf einem Sandkorn schlafen können. Ich vermisse ihr unbeschreiblich nettes Wesen so sehr.</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-30T17:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/3842489/">
    <title>Loch</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/3842489/</link>
    <description>Ich mag gar nicht mehr da sein. Bin nur noch traurig und traurig und traurig. Immer wenn ich etwas habe, das mir die Hoffnung gibt, dass es doch einmal besser werden könnte, geht das wieder weg und ich werde nur noch trauriger. Es ist wie wenn ich kurzfristig fast bis zum Rand meines Lochs komme und dann wieder ganz nach unten stürze und auch das wieder neu besteigen muss, dass ich vorher so mühsam erklettert habe. Ich mag das einfach nicht mehr. :-( Vor allem habe ich das Gefühl, dass das Loch immer tiefer wird und dass ich da nie rauskommen werde. Hmm</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-14T18:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://shy.twoday.net/stories/3504309/">
    <title>Frühling</title>
    <link>http://shy.twoday.net/stories/3504309/</link>
    <description>Ja, es gibt mich noch. Auch wenn ich mir in den vergangenen Monaten viel zu oft das Gegenteil gewünscht habe. Aber jetzt ist Frühling und ich hoffe, dass es mir dadurch zumindest wieder ein bisschen besser geht, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das Wetter mein Gemüt wirklich großartig beeinflussen kann, zumal ich Regentage sehr mag und auch an sonnigen Tagen todtraurig sein kann. Andererseits ist es auch oft ganz angenehm, wenn man einen sonnigen Tag genießen kann, vielleicht werde ich ja doch noch einmal ein sogenannter Sonnenanbeter. Möglicherweise wirken sich ein paar Sonnenstrahlen doch mehr auf mein Gemüt aus, als ich früher angenommen hatte und ich habe nur länger gebraucht, um das festzustellen, wobei ich mich mit solchen Dingen vorher auch noch nicht oft auseinander gesetzt habe. Sowie mit vielem, das mich betrifft, aber ich nehme an, dass das schon alles zur rechten Zeit von ganz alleine kommt. Jedenfalls sollte ich wohl öfter raus und das schöne Wetter genießen.&lt;br /&gt;
Ganz uninspiriert bin ich natürlich nicht auf dieses sonnige Thema gestoßen. Der Hauptgrund, warum ich gerade ein bisschen darüber nachgedacht habe, in wie weit einen ein bisschen Sonnenschein verändern kann, war, dass mich in den vergangenen zwei Wochen, nach langer Zeit, mal wieder zwei weibliche Wesen auf diversen Singlebörsen entdeckt haben und beim darüber Nachdenken ist mir aufgefallen, dass ich mich kurz davor auch mal wieder auf einer dieser Seiten herumgetrieben habe und ich denke, das ist ein ganz guter Beleg dafür, dass der Frühling da ist und sich direkt auf Menschen auswirkt. Wobei mich sehr interessieren würde, ob Singleseiten zu diesen Zeiten auch wirklich höhere Besucherzahlen haben oder ob es doch nur eine subjektive Beobachtung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens habe ich seit meinem letzten Beitrag meinen Zivildienst beendet, leider bin ich noch sehr im Unklaren darüber, wie es weitergehen soll, da die Resonanz auf meine Bewerbungen eher nicht so besonders war. Zwar hatte ich einige Vorstellungsgespräche, aber es gab wohl bessere Kandidaten, um es einmal so auszudrücken. Darum überlege ich nun mit einem Studium fortzufahren, obwohl ich riesengroße Angst habe, dass mich ein Studium überfordert und ich es nicht schaffe. Aber bevor ich gar nichts mache, wird es wohl besser sein, wenn ich es zumindest versuche und nach Arbeit kann ich mich nebenbei auch noch umsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich auch noch unbedingt loswerden möchte, ist, dass man im Internet manchmal total nette Leute kennen lernt. Und jetzt weiß ich nicht, wie ich fortsetzen soll, weil fast alle davon hier schon einmal gelesen haben. ;-) Jedenfalls möchte ich mich bei allen bedanken, die immer so lieb zu mir sind, mir immer zuhören und so oft für mich da sind. Ich denke, wenn es diese Menschen nicht gäbe, gäbe es hier viel mehr durch und durch traurige und hoffnungslose Beiträge von mir. Ich weiß gar nicht, wie ich mich für die viele Unterstützung bedanken soll. Es tut mir leid, dass ich viel zu viel jammere und ich mich dann auch noch meistens einfach nur noch wiederhole. Ich bin wirklich sehr dankbar, für die viele Geduld, die mir entgegengebracht wird.&lt;br /&gt;
Hoffentlich treffe ich auch einmal einen Menschen, dem ich mich auch persönlich so sehr anvertrauen kann. Aber ich denke, das wird wohl noch eine Weile dauern. Dafür bin ich wohl noch immer viel zu sehr in mich selbst zurückgezogen und fürchte mich viel zu sehr davor etwas von mir persönlich preiszugeben, obwohl ich gar nicht richtig verstehe warum, wo es mir doch übers Internet nicht allzu schwer fällt. Ich meine, ich weiß, dass ich lieber schreibe als rede, weil es mir einfach leichter fällt, wahrscheinlich weil ich mir da unter anderem einfach mehr Zeit lassen kann und Fehler, wenn sie mir rechtzeitig auffallen, ausbessern kann, was beim Reden ja eher nicht so einfach ist, aber trotzdem sollte ich mit manchen Menschen zumindest ein bisschen mehr reden können. Immerhin treffe ich mich hin und wieder durchaus mit netten Menschen. Ich weiß einfach nicht, wie ich dieses totale Abblocken wegbekommen kann. Irgendwie habe ich immer Angst, dass wenn ich mit jemandem rede, dass er mich nicht versteht und mich dann für schlecht hält, mich auslacht oder es jemand Anderem erzählt, obwohl das alles ja übers Internet noch viel leichter möglich ist und dennoch habe ich viel größere Angst vor dem direkten Umgang mit Menschen. Ich muss mich sogar überwinden, wenn ich ganz einfache Dienstleistungen in Anspruch nehme, wie zum Beispiel, wenn ich einen Brief bei der Post aufgebe. Ich habe ständig Angst, dass ich etwas falsch machen könnte und das Beste daran ist, dass selbst nachdem ich den Brief aufgegeben habe, ich noch immer ein schlechtes Gefühl habe und hoffe, dass ich nichts falsch gemacht habe. Im Grunde ist mir ja bewusst, dass ich mir da gar keine Sorgen machen sollte und auch gar keinen richtigen Grund dafür habe, weil beim Briefaufgeben kann man ja eigentlich kaum etwas Dramatisches falsch machen, aber trotzdem habe ich Angst davor, was andere denken könnten oder dass der von der Post gleich eine sarkastische Meldung abgibt, dann habe ich wieder für die nächsten zwei Tage ein schlechtes Gefühl, obwohl es ja eigentlich egal wäre was andere denken. Aber ich mache mir einfach immer Sorgen und schaffe es dann einfach nicht, mich jemandem anzuvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten nehme ich mir mal vor solche Gefühle nicht mehr zu haben und gehe öfter ein bisschen in die Sonne, vielleicht erwachen dann ja meine Frühlingsgefühle und ich bin dann auch nicht mehr so verschlossen. Hoffen kann man ja.</description>
    <dc:creator>der-Schüchterne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 der-Schüchterne</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-31T01:13:00Z</dc:date>
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    <title>Wunderschönes</title>
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    <description>Zur Abwechslung kann ich mal was Wunderschönes erzählen, das mich dieses Wochenende total glücklich gemacht hat und mich aus meiner sonst so typischen Wochenenddepression, die ich schon seit Monaten regelmäßig habe, herausgeholt und mich glücklich gemacht hat. Auch wenn ich befürchte, dass das nicht allzu lange anhält und ich spüre, dass meine ersten depressiven Gedanken schon wieder im Heranziehen sind, fand ich es trotzdem unglaublich schön und hätte es am liebsten nie enden lassen wollen. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letze Mal so glücklich war.&lt;br /&gt;
Es ist nämlich so, dass ich in letzter Zeit öfter in einem Chat bin, was mir früher überhaupt nicht gefallen hat, weil ich es nie gemocht habe, mit mehreren Leuten auf einmal zu chatten, da mir immer schnell der Gesprächsstoff ausgeht und so ziemlich bald in den Hintergrund gerate und ich mich am Ende nicht einmal traue, mich zu verabschieden. Jedenfalls war das so, bis ich zufällig mal in einen fast leeren Chat gestolpert bin, in der nur eine Person war, mit der es ganz angenehm zu reden war. Seitdem weiß ich, dass chatten auch ganz schön sein kann, zumindest, solange der Chat nicht überfüllt ist und wenn es so ist, fällt es sowieso nicht auf, wenn ich einfach verschwinde.&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle geht es darum, dass mich dieses Wochenende ein Mädel aus diesem Chat zu sich eingeladen hat. Am Anfang hätte ich ja nicht gedacht, dass sie es ernst meinen könnte, zumal wir uns nicht einmal über den Chat besonders gut kannten, zumindest nicht nach meinem Befinden. Trotzdem war ich schon rund eine Stunde später bei ihr und wir hatten einen wunderschönen DVD-Abend. Nur schade, dass ich beim dritten Film eingeschlafen bin. Dafür gab es am Morgen ein total leckeres Frühstück. Jedenfalls fand ich meinen ersten DVD-Abend überhaupt wunderschön. Es war so ein schönes Gefühl, sich mal einen Abend lang, nicht ganz allein fühlen zu müssen und nicht diesem typischen Wochenendeinsamkeitsgefühl ausgeliefert zu sein. Schade nur, dass sich das wohl nicht so schnell wiederholen wird. Mich kann man eben nicht lange und allzu oft aushalten, ich bin eben viel zu schweigsam und langweilig, das glaubt mir auch niemand und kann sich wohl auch gar niemand richtig vorstellen, bis man mich mal persönlich erlebt hat. Wie schon erwähnt, war es das schönste Wochenende, dass ich seit Langem hatte, vielleicht sogar überhaupt eines meiner Allerschönsten, auch wenn es gewiss noch viel schöner hätte sein können, wenn ich nicht auf den Mund gefallen wäre. Ich bin so schlimm, ich habe den ganzen Abend lang, kaum ein Wort, geschweige denn einen ganzen Satz herausgebracht. Vielleicht ist es auch besser so, es wäre ja auch langweilig, wenn man nichts hätte, an dem man arbeiten kann und alles besser werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hatte ich gestern Abend noch ein zweites wunderschönes Erlebnis, worauf ich zu hoffen schon gar nicht mehr gewagt hatte. Nach langer, langer Zeit konnte endlich meine allerbeste Freundin wieder online sein. Ich hatte sie schon sooooooooooo sehr vermisst, eigentlich sogar noch viel mehr, aber um das zeigen zu können, würde der Platz hier wohl kaum reichen und würde wohl den Rahmen sprengen. Es hat mich so glücklich gemacht, dass sie wieder mal da war. Auch wenn das Wiedersehen viel zu kurz war, hat es mir trotzdem total viel Freude geschenkt und mir ein schönes Gefühl vermittelt. Eigentlich dachte ich ja, dass sie mich schon lange vergessen hätte, womit ich mich auch regelmäßig selbst traurig gemacht habe, weil ich es mir nur so schwer vorstellen kann, dass mich jemand vermissen könnte und freiwillig an mich denkt, noch dazu über eine relativ lange Zeitspanne, aber so war es gar nicht. Ich sollte wohl nicht immer so negativ denken, leider kommen meine Gedanken ganz von allein und ich kann mich kaum dagegen wehren. Jedenfalls hat sie mich nicht vergessen und kann in nächster Zeit hoffentlich hin und wieder da sein und irgendwann hoffentlich wieder viel öfter. Ich freue mich total über den Gedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich geht es mir also derzeit im Großen und Ganzen wirklich gut. Ich bin gespannt, wie lange diese positive Stimmung anhält. Leider befürchte ich, dass sie spätestens am Wochenende wieder eher negativ gefärbt ist. Aber mal sehen, vielleicht habe ich ja Glück und es erwartet mich noch ein wunderschönes Erlebnis.</description>
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    <dc:date>2006-12-19T20:41:00Z</dc:date>
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    <title>Jetzt weiß ich&apos;s ^^</title>
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