Samstag, 11. September 2021

Die erste Woche im Kindergarten

Da sowohl meine Frau als auch ich berufstätig sind, war meiner Frau und mir bald klar, dass wir entweder einen Platz in einem Kindergarten oder bei einer Tagesmutter benötigen würden. Natürlich war mir dabei äußerst unwohl zumute, hauptsächlich weil ich meine Kindergartenzeit als ziemlich schrecklich in Erinnerung habe. Allerdings konnte mich meine Frau dann davon überzeugen, dass es gut für unseren Sohn wäre, damit er auch öfter mit anderen Kindern in Kontakt kommt und dass es besser wäre früher damit zu starten, er ist momentan ein Jahr alt, als später.

Die Suche nach einer Tagesmutter erwies sich eher als schwierig, da entweder keine Plätze mehr verfügbar waren, oder diese zu weit weg waren. Wir haben daher als nächstes versucht einen Kindergarten in der Nähe zu finden. Schon als wir dann den ersten Kindergarten besichtigt haben, war unser Sohn sofort fasziniert von den Dingen dort und wohl auch von den anderen Kindern und hat uns bei der Besichtigung schnell alleine gelassen um den Kindergarten selbst zu erkunden, wobei er recht glücklich gewirkt hat. Schlussendlich konnten wir darum gar nicht anders als ihn sofort dort anzumelden, ohne dass wir uns davor noch andere Kindergärten angesehen haben, obwohl wir auch noch andere Besichtigungstermine ausgemacht hatten. Nachträglich haben wir diese Termine teilweise auch noch wahrgenommen, der erste Kindergarten blieb aber (zum Glück) dennoch unser Favorit.

Diese Woche war unser Sohn nun die erste Woche im Kindergarten. Anfänglich nur kurz und mit mir als Begleitung, aber die letzten beiden Tage dann schon ganz alleine über den gesamten Vormittag hinweg. Meine Frau und ich sind sehr stolz auf ihn, weil er die Eingewöhnungsphase so problemlos gemeistert hat.

Im Zuge der Eingewöhnung wurde ich von den Kindergartenpädagoginnen auch immer wieder gefragt wie es mir dabei ging unseren Sohn dort zu lassen. Diese Fragen haben mich allerdings eher irritiert, weil ich, trotz meiner anfänglichen Bedenken, überhaupt keine Probleme damit hatte. Unser Sohn hat stets glücklich gewirkt, was für mich wohl das Wichtigste war. Dennoch bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich nicht zu gefühlskalt bin, da andere Eltern hierbei wohl deutlich größere Trennungsschmerzen haben als ich. Ich denke, wenn er geweint hätte, hätte ich mich vermutlich schwer damit getan los zulassen, aber so bin ich aktuell doch ganz glücklich, dass er anscheinend gerne in den Kindergarten geht. Ich hoffe, dass es auch so bleibt.

Ein kleines Update

Lange ist es her, dass ich das letzte Mal hier war und vor allem, dass ich mehr über meine aktuelle Situation geschrieben habe. Kurzgefasst hat sich viel getan. Einiges davon hätte ich, als ich diesen Blog begonnen habe nicht für möglich gehalten. Hier eine kurze Auflistung der Dinge die mir hierzu spontan einfallen:
  • Ich habe inzwischen vor über acht Jahren eine Frau kennnengelernt, die ich vor einigen Jahren auch geheiratet habe.
  • Im vergangenen Jahr haben wir auch einen gemeinsamen Sohn bekommen.
  • Beruflich läuft es gut und ich bin seit vielen Jahren in derselben Firma angestellt.
  • Ich konnte vor kurzem ein FH-Studium abschließen.
Rückblickend sind dies riesengroße Erfolge, die ich lange kaum für möglich gehalten habe. Meine Frau und ich haben uns zufällig auf einer Chatseite kennengelernt. Nach etwa eineinhalb Jahren sind wir dann zusammengezogen. Ob ich mich seither weiterentwickelt habe, kann ich nur schwer beurteilen. Im Kleinen bestimmt, aber es ist schwer schleichende Veränderungen über eine längere Zeit hinweg zu verfolgen. Schüchtern bin ich noch immer. Ich denke es hat sich inzwischen zumindest geändert, dass ich mir etwas weniger darüber Sorgen mache, was andere über mich denken könnten. Früher war ich immer deutlich gestresster wenn ich mit anderen Leuten zusammen war und nicht wusste was ich sagen sollte, was mich auch immer sehr ermüdet hat wenn ich mit anderen Leuten in Kontakt war. Inzwischen finde ich es meistens auch in Ordnung, wenn ich einfach nichts sage.

Unser Sohn hat mich in letzter Zeit wohl auch stark verändert. Ich habe den Eindruck, dass ich mit ihm aktuell viel lockerer und viel mehr ich selbst sein kann. Das wirkt sich z.B. so aus, dass ich für ihn singe, oder Wortspiele mache. Allerdings nur wenn wir alleine sind, in der Öffentlichkeit traue ich mich das kaum.

Unser Sohn wirkt derzeit auch glücklich bei uns. Bisher wirkt er kaum schüchtern und weiß ganz genau was er will. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt.

ich würde ganz gerne wieder öfter hier schreiben. Zeitlich ist es allerdings eher eng. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich genügend Schreibstoff habe. Eine Art Tage- oder Wochenbuch wäre aber nicht schlecht.

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Lange ist es her, dass ich das letzte Mal hier war...
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